Wer als Gothic Single online nach einem passenden Menschen sucht, kennt das Problem: Auf vielen Dating-Apps sagt ein Profil zwar Alter, Wohnort und vielleicht noch „Musik“ als Interesse – aber kaum etwas darüber, ob zwei Menschen kulturell wirklich etwas miteinander anfangen können.
Dabei können zwischen Darkwave, Post-Punk, EBM, Industrial, Gothic Rock und „ich höre eigentlich alles“ ziemlich große Welten liegen.
Aber entsteht deshalb automatisch ein besseres Gothic Match, wenn beide aus derselben Szene kommen? Wie wichtig ist gemeinsamer Musikgeschmack tatsächlich? Helfen spezialisierte Gothic Apps dabei, relevantere Menschen kennenzulernen? Und ist eine möglichst große Auswahl an Singles beim Online-Dating überhaupt von Vorteil?
Dazu gibt es mehr Forschung, als man zunächst vermuten würde.
Eine wichtige Einschränkung vorweg: Die meisten Studien untersuchen nicht speziell Gothic Singles. Sie beschäftigen sich mit Anziehung, Ähnlichkeit, Musikgeschmack und Online-Dating allgemein. Wir schauen deshalb im DarkSwipe Lab immer auf zwei Ebenen: Was zeigt die Forschung tatsächlich – und was lässt sich daraus vorsichtig für Dating innerhalb einer Subkultur ableiten?
Warum Ähnlichkeit bei einem Gothic Match eine Rolle spielen kann
„Gegensätze ziehen sich an“ klingt gut. Wissenschaftlich ist die Sache komplizierter.
Eine Meta-Analyse von R. Matthew Montoya, Robert Horton und Jeffrey Kirchner fasste 313 Untersuchungen mit insgesamt 460 Effektgrößen zu Ähnlichkeit und zwischenmenschlicher Anziehung zusammen.
Das Ergebnis: Sowohl tatsächliche als auch wahrgenommene Ähnlichkeit standen mit Anziehung in Zusammenhang. Besonders bei ersten Eindrücken und kurzen Begegnungen spielte tatsächliche Ähnlichkeit eine Rolle. In bestehenden Beziehungen war dagegen vor allem die wahrgenommene Ähnlichkeit relevant – also das Gefühl, miteinander auf einer Wellenlänge zu liegen.
Was bedeutet das für Gothic Singles?
Szenezugehörigkeit kann beim ersten Kennenlernen wie eine Abkürzung funktionieren.
Wenn zwei Menschen entdecken, dass sie beide auf Darkwave stehen, dieselben Clubs kennen oder regelmäßig ähnliche Festivals besuchen, entstehen sofort gemeinsame Bezugspunkte.
Das kann Fragen beantworten, bevor sie überhaupt ausgesprochen werden:
Versteht die andere Person, warum Musik für mich mehr ist als Hintergrundbeschallung?
Sind Clubnächte, Festivals oder Konzerte etwas, das wir miteinander teilen könnten?
Muss ich meinen Stil oder meine Szenezugehörigkeit erst erklären?
Das bedeutet allerdings nicht, dass zwei Goths automatisch besser zusammenpassen.
Die Studie untersucht keine Gothic-Szene und sagt auch nicht, dass gleiche Subkultur gleich Beziehungskompatibilität bedeutet.
Interessanter ist etwas anderes: Gemeinsamkeiten können den Einstieg erleichtern. Ob daraus ein gutes Match wird, hängt anschließend von wesentlich mehr ab.
Musikgeschmack ist ein erstaunlich starkes soziales Signal
Für Gothic Dating ist Musik besonders interessant, weil sie innerhalb vieler alternativer Szenen eng mit Identität verbunden ist.
Peter Rentfrow und Samuel Gosling untersuchten bereits 2006, welche Informationen Menschen aus dem Musikgeschmack anderer ableiten.
In einer ihrer Untersuchungen war Musik das häufigste Gesprächsthema, wenn Fremde die Aufgabe bekamen, sich kennenzulernen. Außerdem konnten Beobachter anhand von Musikpräferenzen teilweise konsistente und zutreffende Eindrücke von anderen Personen bilden.
Eine weitere Studie von Adam Lonsdale und Adrian North betrachtete Musikgeschmack als Signal sozialer Gruppenzugehörigkeit. Die Ergebnisse ihrer beiden Untersuchungen stützten die Annahme, dass Menschen Personen günstiger behandeln können, wenn sie glauben, mit ihnen einen Musikgeschmack zu teilen. Die Forscher sprechen dabei von „ingroup favouritism“.
Für die schwarze Szene ist das eine interessante Grundlage.
Denn „Musikgeschmack“ bedeutet hier häufig mehr als eine Liste von Songs.
Mit Genres können auch Clubs, Veranstaltungen, Kleidungsstile, Freundeskreise, bestimmte kulturelle Referenzen und Freizeitaktivitäten verbunden sein.
Ein Profil mit:
„Musik ist mein Leben.“
sagt deshalb fast nichts.
Ein Profil mit:
„Post-Punk und Darkwave, kleine Clubshows lieber als riesige Festivals und mindestens einmal im Jahr WGT.“
liefert sofort Gesprächsstoff.
Nicht weil die zweite Person objektiv interessanter wäre.
Sondern weil sie mehr erkennbare Identitätssignale sendet.
Ein Gothic-Single-Profil sollte deshalb nicht möglichst allgemein sein
Damit kommen wir zu einem der praktischsten Befunde für Dating-Profile.
Tess van der Zanden und Kollegen untersuchten 2022, wie die Originalität echter Online-Dating-Profile die Wahrnehmung ihrer Besitzer beeinflusst.
Für den Wahrnehmungsteil der Studie wurden 1.234 Nutzer von Dating-Websites einbezogen. Untersucht wurden authentische Profiltexte.
Als origineller wahrgenommene Texte führten zu positiveren Einschätzungen unter anderem von Intelligenz und Humor. Diese Eindrücke standen wiederum mit höherer wahrgenommener Attraktivität und größerer Dating-Absicht in Verbindung.
Besonders interessant für die Praxis: Texte wurden unter anderem dann als origineller wahrgenommen, wenn Menschen mehr konkrete persönliche Informationen über sich preisgaben.
Für ein Gothic-Single-Profil heißt das:
„Ich bin Gothic, liebe Musik und gehe gerne aus.“
ist austauschbar.
„Zwischen Sisters of Mercy, Twin Tribes und gelegentlichen Ausflügen Richtung Industrial. Freitag Club, Sonntag Flohmarkt und ich suche jemanden, der sowohl Konzertchaos als auch einen Abend mit Film und Rotwein überlebt.“
zeichnet eine Person.
Der zweite Text muss nicht für jeden attraktiv sein.
Genau das ist der Punkt.
Ein gutes Dating-Profil soll nicht möglichst vielen Menschen irgendwie gefallen. Es soll den richtigen Menschen genug Information geben, um Interesse zu entwickeln.
Und gerade auf Gothic Apps kann Szenekontext dafür besonders wertvoll sein.
Szene zeigen – ohne zur Karikatur zu werden
Subkultur bietet allerdings noch eine andere Falle.
Wer auf einer Gothic Dating App unterwegs ist, könnte denken, das eigene Profil müsse möglichst offensichtlich „goth“ sein.
Mehr Schwarz. Mehr Konzertfotos. Mehr dramatische Bio. Mehr Szene.
Das folgt aus der Forschung aber nicht.
Die Profilstudie von van der Zanden und Kollegen zeigt vielmehr einen Balanceakt: Originalität kann attraktiv wirken, sollte aber weiterhin passend und verständlich bleiben. Die Autoren beschreiben Originalität als Zusammenspiel aus Neuartigkeit und Angemessenheit.
Übersetzt auf Gothic Dating:
Du musst niemandem beweisen, dass du goth genug bist.
Wenn deine Wochenenden zwischen Club, Baumarkt und Couch wechseln, darf dein Profil genau das zeigen.
Wenn du auf Festivals fährst, aber gleichzeitig schlechte Realityshows schaust, ist das kein Szenefehler.
Und wenn dein Musikgeschmack irgendwo zwischen Darkwave und völlig unvertretbarem 90er-Eurodance endet, macht genau das dein Profil wahrscheinlich menschlicher als eine perfekt kuratierte schwarze Fassade.
Subkultur kann ein wichtiges Signal sein.
Sie ist aber nicht deine komplette Persönlichkeit.
Sind mehr Gothic Singles automatisch besser?
Dating-Plattformen werben gerne mit Auswahl.
Tausende Profile. Unendlich viele Swipes. Immer noch jemand Neues.
Psychologische Forschung liefert gute Gründe, dieses Prinzip nicht automatisch mit besserem Dating gleichzusetzen.
Jonathan D'Angelo und Catalina Toma ließen Online-Dater in einem Experiment aus entweder sechs oder 24 potenziellen Partnern auswählen.
Eine Woche nach ihrer Entscheidung waren Teilnehmer mit der größeren Auswahl weniger zufrieden mit der gewählten Person und eher bereit, ihre Entscheidung wieder zu ändern.
Eine spätere Untersuchung von Marina Thomas, Alice Binder und Jörg Matthes kam aus einer anderen Richtung zu einem ähnlichen Problem.
In ihrem Experiment sahen Teilnehmer 11, 31 oder 91 angeblich verfügbare Dating-Profile. Eine hohe wahrgenommene Partnerverfügbarkeit erhöhte das Gefühl von Partner Choice Overload – also Überforderung durch die große Auswahl. In der Untersuchung war hohe Verfügbarkeit außerdem mit geringerem momentanen Selbstwert und stärkerer Angst, Single zu bleiben, verbunden.
Das bedeutet nicht, dass kleine Dating-Apps wissenschaftlich nachweisbar bessere Beziehungen produzieren.
Und es bedeutet auch nicht, dass eine große Auswahl grundsätzlich schlecht ist.
Es stellt aber eine verbreitete Annahme infrage:
Mehr Profile bedeuten nicht automatisch bessere Entscheidungen.
Für Gothic Dating ist deshalb eine andere Frage möglicherweise sinnvoller als „Wie viele Singles gibt es hier?“:
Wie viele der Profile sind für mich überhaupt relevant?
Eine kleinere Auswahl mit erkennbarem Szenekontext kann subjektiv hilfreicher sein als endloses Swipen durch Menschen, bei denen schon die grundlegenden kulturellen Bezugspunkte fehlen.
Das ist eine plausible Ableitung aus der Forschung – kein experimenteller Beweis speziell für Gothic Dating Apps.
Dein perfektes Gothic Match existiert vielleicht nicht auf deiner Checkliste
Es gibt noch einen Befund, der hervorragend zum Online-Dating passt.
Menschen haben oft ziemlich klare Vorstellungen davon, was sie suchen.
Alter.
Aussehen.
Musik.
Persönlichkeit.
Lebensstil.
Bestimmte Eigenschaften, die unbedingt vorhanden sein sollen.
Paul Eastwick und Eli Finkel untersuchten solche Idealvorstellungen unter anderem mithilfe von Speed-Dating.
Vor der Veranstaltung gaben Teilnehmer an, wie wichtig ihnen bestimmte Eigenschaften bei einem Partner waren. Beim tatsächlichen Kennenlernen sagten diese individuellen Idealvorstellungen jedoch schlecht voraus, welche realen Personen die Teilnehmer anschließend romantisch interessant fanden.
Das ist für ein mögliches Gothic Match ziemlich relevant.
Vielleicht glaubst du, dein zukünftiger Partner müsse unbedingt dieselben fünf Bands hören.
Vielleicht stellst du beim Kennenlernen fest, dass jemand aus einer angrenzenden Szene viel besser zu dir passt.
Vielleicht ist die Person musikalisch nur zu 60 Prozent kompatibel – versteht dafür aber, warum die Szene für dich wichtig ist.
Profile und Filter helfen dabei, aus einer riesigen Menge relevantere Menschen zu finden.
Aber sie können Chemie nicht vollständig vorhersagen.
Das kann keine Dating-App.
Was die Forschung für Gothic Dating tatsächlich nahelegt
Aus diesen Studien lässt sich kein wissenschaftliches Rezept für den perfekten Gothic Partner bauen.
Es lassen sich aber fünf vernünftige Prinzipien ableiten:
- 1. Gemeinsamkeiten sind ein guter Einstieg, kein Beziehungsgarant. Szenebezug kann Vertrautheit und Gesprächsstoff schaffen. Danach zählen die Menschen hinter den Labels.
- 2. Zeig deinen Musikgeschmack konkret. Nicht nur „Gothic“ oder „Alternative“, sondern Bands, Genres, Clubs, Festivals oder Aktivitäten. Damit gibst du anderen mehr Information darüber, wer du bist.
- 3. Schreib ein Profil, das nur von dir stammen könnte. Konkrete Details schlagen austauschbare Aussagen wie „Ich reise gerne und liebe Musik“.
- 4. Verwechsle mehr Auswahl nicht mit besseren Matches. Forschung zu Choice Overload zeigt, dass eine sehr große Partnerauswahl Entscheidungen auch schwieriger machen kann.
- 5. Lass deiner eigenen Überraschung eine Chance. Eine Wunschliste kann vorsortieren. Sie weiß aber nicht zuverlässig, bei wem es im echten Kontakt klickt.
Was diese Studien ausdrücklich nicht beweisen
Studienbasierter Content wird schnell unseriös, wenn aus einer allgemeinen Untersuchung plötzlich ein angebliches Naturgesetz über eine Subkultur wird.
Deshalb ist wichtig:
Es gibt auf Grundlage der hier besprochenen Forschung keinen Beweis dafür, dass Gothics grundsätzlich bessere Beziehungen mit Gothics führen.
Es gibt keinen Beweis dafür, dass eine Gothic Dating App automatisch bessere Matches produziert als eine Mainstream-App.
Und es gibt keinen wissenschaftlichen Persönlichkeitstyp „Gothic Single“.
Was die Forschung zeigt, sind allgemeinere Mechanismen: Wahrgenommene Ähnlichkeit kann Anziehung unterstützen. Musik kann soziale Informationen transportieren. Konkrete und originelle Profiltexte beeinflussen den ersten Eindruck. Und sehr große Auswahl kann Dating-Entscheidungen erschweren.
Für eine Subkultur, in der Musik, Ästhetik und gemeinsame Orte wichtige Identitätssignale sein können, sind diese Mechanismen besonders interessant.
Mehr sollte man daraus nicht machen.
FAQ zu Gothic Singles, Gothic Matches und Gothic Apps
Was macht ein gutes Gothic Match aus?
Dafür gibt es keine wissenschaftliche Checkliste. Forschung zu zwischenmenschlicher Anziehung deutet darauf hin, dass tatsächliche und besonders wahrgenommene Ähnlichkeit eine Rolle spielen können. Gemeinsame Szeneinteressen können deshalb ein guter Startpunkt sein, ersetzen aber keine persönliche Kompatibilität.
Ist gemeinsamer Musikgeschmack beim Gothic Dating wichtig?
Er kann relevant sein. Forschung zeigt, dass Musikpräferenzen Informationen über Identität vermitteln und soziale Gruppenzugehörigkeit signalisieren können. Das bedeutet aber nicht, dass Partner denselben Musikgeschmack haben müssen.
Was sollte ein Gothic Single in sein Profil schreiben?
Je konkreter, desto besser. Bands, Veranstaltungen, Hobbys, Alltag und das, was du suchst, erzeugen mehr Gesprächsansätze als allgemeine Aussagen. Forschung zu Dating-Profilen zeigt, dass konkrete persönliche Informationen zur wahrgenommenen Originalität eines Profils beitragen können.
Sind spezielle Gothic Apps sinnvoll?
Sie können den Suchraum auf Menschen mit gemeinsamen kulturellen Bezugspunkten konzentrieren. Die hier vorgestellte Forschung beweist allerdings nicht, dass Nischen-Apps automatisch erfolgreichere Beziehungen erzeugen. Sie zeigt lediglich Mechanismen, die erklären können, warum Relevanz und erkennbare Gemeinsamkeiten beim Kennenlernen hilfreich sein können.
Was ist eine „dating app for goths“?
Damit sind Dating-Plattformen gemeint, die sich gezielt an Goths beziehungsweise die schwarze oder alternative Szene richten. Anders als bei allgemeinen Dating-Apps steht dabei die Subkultur stärker im Mittelpunkt von Profilen, Suche und Community.
Fazit: Ein Gothic Match beginnt mit Szene – aber nicht dort, wo sie endet
Vielleicht ist das die interessanteste Erkenntnis aus der Datingforschung:
Menschen suchen Gemeinsamkeiten, aber verlieben sich nicht in Filtereinstellungen.
Musik, Szene und Ästhetik können dafür sorgen, dass zwei Fremde schneller eine gemeinsame Sprache finden. Ein Profil kann zeigen, dass jemand denselben Club kennt, ähnliche Festivals besucht oder bei denselben Songs sofort weiß, welcher Abend gemeint ist.
Das ist wertvoll.
Aber der eigentliche Match entsteht erst danach.
Aus Humor, Timing, Neugier, Werten, Alltag, Anziehung und all den Dingen, die sich nicht vollständig in einem Profil erfassen lassen.
Für einen Gothic Single ist die Szene deshalb vielleicht weniger ein perfekter Matching-Algorithmus als ein sehr guter Anfang.
Gothic Singles auf DarkSwipe kennenlernen
DarkSwipe richtet sich an Gothic Singles und Menschen aus der schwarzen und alternativen Szene. Profile können Szenekontext früh sichtbar machen; Nachrichten werden nach gegenseitigem Match freigeschaltet. Wer gezielt nach Gothic Dating statt allgemeinem Mainstream-Swiping sucht, findet auf der Gothic-Dating-Seite den Einstieg.
Gothic Dating · Gothic Singles kennenlernen · Profil anlegen
Methodik des DarkSwipe Lab
Im DarkSwipe Lab verwenden wir bevorzugt peer-reviewte Forschung, Meta-Analysen und wissenschaftliche Primärquellen. Wo Studien nicht speziell Mitglieder einer Subkultur untersucht haben, kennzeichnen wir die Übertragung auf Gothic, Metal, Punk und verwandte Szenen ausdrücklich als Interpretation.
Quellen
Montoya, R. M., Horton, R. S. & Kirchner, J. (2008). Is actual similarity necessary for attraction? A meta-analysis of actual and perceived similarity. Journal of Social and Personal Relationships, 25(6), 889–922. DOI: 10.1177/0265407508096700.
Rentfrow, P. J. & Gosling, S. D. (2006). Message in a Ballad: The Role of Music Preferences in Interpersonal Perception. Psychological Science, 17(3), 236–242. DOI: 10.1111/j.1467-9280.2006.01691.x.
Lonsdale, A. J. & North, A. C. (2009). Musical Taste and Ingroup Favouritism. Group Processes & Intergroup Relations, 12(3), 319–327. DOI: 10.1177/1368430209102842.
van der Zanden, T., Schouten, A. P., Mos, M. B. J. & Krahmer, E. J. (2022). Originality in online dating profile texts: How does perceived originality affect impression formation and what makes a text original? PLOS ONE, 17(10), e0274860. DOI: 10.1371/journal.pone.0274860.
D'Angelo, J. D. & Toma, C. L. (2017). There Are Plenty of Fish in the Sea: The Effects of Choice Overload and Reversibility on Online Daters' Satisfaction With Selected Partners. Media Psychology, 20(1), 1–27. DOI: 10.1080/15213269.2015.1121827.
Thomas, M. F., Binder, A. & Matthes, J. (2022). The agony of partner choice: The effect of excessive partner availability on fear of being single, self-esteem, and partner choice overload. Computers in Human Behavior, 126, 106977. DOI: 10.1016/j.chb.2021.106977.
Eastwick, P. W. & Finkel, E. J. (2008). Sex differences in mate preferences revisited: Do people know what they initially desire in a romantic partner? Journal of Personality and Social Psychology, 94(2), 245–264. DOI: 10.1037/0022-3514.94.2.245.
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